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Die steuerliche Absetzbarkeit der Wartezimmerlektüre

Um eine steuerliche Abzugsfähigkeit zu erreichen, müsste nachgewiesen werden, dass die Zeitungen oder Zeitschriften ausschließlich im Wartezimmer verwendet werden und nicht vom Arzt persönlich gelesen werden - ein Nachweis, der nur schwer zu erbringen ist.

Das Argument, dass weder Zeit noch Interesse an dieser Lektüre besteht, wäre diesfalls nicht stichhaltig.

In der Praxis zeigt sich in Einzelfällen, dass die ausschließliche betriebliche Veranlassung von Zeitschriften als Wartezimmerlektüre dennoch seitens der Behörde anerkannt wird, jedoch nicht von Tageszeitungen. Eine Vorlage von weiteren Rechnungen für den Kauf privater Zeitschriften wird als Beweismittel empfohlen.

Stand: 15. Februar 2006