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Fortbildung mittels Tonband-, Videoaufzeichnungen (DVD), CD-ROM

Aufwendungen für Fernseh-, Radio-, Tonband- und Videogeräte, die sich in einem häuslichen Arbeitszimmer befinden, sind nach der bisherigen Rechtsprechung aufgrund des Aufteilungsverbotes idR nicht abzugsfähig, da eine nahezu ausschließliche berufliche Nutzung schwer nachweisbar ist.

Beispiel: In einem konkreten Fall einer praktischen Ärztin hatte der Verwaltungsgerichtshof eine Beschwerde abgewiesen und die Abzugsfähigkeit eines Videorecorders verwehrt.
Die Beschwerdeführerin hatte nämlich selbst durch den Hinweis, dass mehr Videobänder mit ärztlicher Fortbildung vorhanden sind, als Bänder für private Unterhaltungszwecke, aufgezeigt, dass von einer gelegentlichen privaten bzw. einer nahezu ausschließlichen beruflichen Nutzung des Gerätes keine Rede war.

Stand: 15. Februar 2006