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Freibetrag für investierte Gewinne

Ab 2008 Wertpapiere keine Ersatzbeschaffungswirtschaftsgüter mehr

Begünstigungsfähige Wertpapiere werden ab 1.1.2008 nicht mehr als Ersatzbeschaffungswirtschaftsgüter für ausscheidende Wertpapiere anerkannt.
Alle anderen beweglichen körperlichen begünstigungsfähigen Wirtschaftsgüter sind für eine Ersatzbeschaffung weiterhin geeignet. Allgemeine – unverändert gebliebene – Voraussetzung für die Begünstigungsfähigkeit: Nutzungsdauer von zumindest vier Jahren. Ausgenommen davon sind insbesondere Gebäude, Pkw, geringwertige Wirtschaftsgüter, die im Jahr der Anschaffung voll abgesetzt werden und gebrauchte Wirtschaftsgüter.

Taugliche Wertpapiere

Beispiele für taugliche Wertpapiere, sofern der Ausgabewert mindestens 90 % des Nennwertes beträgt und Prospektpflicht gegeben ist, unabhängig davon, ob die Verzinsung fix oder variabel ausgestaltet ist:
Bundesanleihen, Bundesobligationen, Anleihen der Bundesländer und Gemeinden, Bundesschatzscheine, Bankschuldverschreibungen (Pfandbriefe, Kommunalobligationen), Industrieobligationen, Gewinnschuldverschreibungen, Wohnbauanleihen (KESt-Freiheit kommt nicht zum Tragen, da die Zinsen beim Empfänger nicht den Einkünften aus Kapitalvermögen zuzurechnen sind), Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen (es besteht neben dem Anspruch auf Rückzahlung des Einlösungsbetrages ein zusätzliches selbstständiges Aktienbezugsrecht), Umtauschanleihen (anstatt der Rückzahlung des eingesetzten Kapitals kann der Bezug von Aktien einer in den Anleihebedingungen genannten Gesellschaft vereinbart werden), Zertifikate (sofern eine 100 %-ige Kapitalgarantie gegeben ist).

Stand: 15. Februar 2008