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Familienbeihilfe: Erhöhung der Zuverdienstgrenze und der Geschwisterstaffelung ab 2008

Erhöhung der Zuverdienstgrenze

Ein Kind, für das grundsätzlich Anspruch auf Familienbeihilfe besteht, darf ab dem 18. Geburtstag folgenden Kalenderjahr ab 2008 maximal € 9.000,00 (bis 2007: maximal € 8.725,00) an zu versteuerndem Einkommen pro Kalenderjahr dazuverdienen. Bei einem höheren Einkommen entfällt der Familienbeihilfenanspruch für das gesamte Kalenderjahr.
Nicht in die Zuverdienstgrenze von € 9.000,00 (Bruttogehalt abzüglich der Sozialversicherungsabgaben, Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen, Freibeträge) einzurechnen sind einkommensteuerfreie Bezüge (z. B. Fahrtkostenvergütungen, Kilometergelder, Tages- und Nächtigungsgelder), Lehrlingsentschädigungen, Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse, sowie ein Einkommen des Kindes bei einem Familienbeihilfenanspruch in den drei Monaten nach Abschluss einer Berufsausbildung. Die Zuverdienstgrenze ist eine Jahressumme, d. h., es kann gleichmäßig/ungleichmäßig, regelmäßig/unregelmäßig verdient werden. Es gilt nur der Verdienst innerhalb der Beihilfen-Anspruchsperiode, alles vorher oder nachher hat für die Beihilfe keine Bedeutung.

Erhöhung der Geschwisterstaffelung

Familienbeihilfe monatlich in € für jedes Kind
(Werte ab 1.1.2008):

bis zum 2. LJ ab 3. bis 9. LJ
ab 10. bis 18. LJ ab dem 19. LJ
105,40 112,70 130,90 152,70

Zusätzlich wird ab 1. Jänner 2008 eine Geschwisterstaffel ausbezahlt. Der Gesamtbetrag an Familienbeihilfe erhöht sich dadurch pro Monat

  • für zwei Kinder um 12,8 Euro,
  • für drei Kinder um 47,8 Euro,
  • für vier Kinder um 97,8 Euro
  • und darüber hinaus für jedes weitere Kind um 50 Euro.

Stand: 15. November 2007